Ellen DeGeneres - Biografie
Biografie // Film & Fernsehen // Gastauftritte // Moderationen // Bücher & CDs // Bücher über Ellen // Auszeichnungen
Biografie
Ellen Lee DeGeneres wurde am 26. Januar 1958 in Jefferson Parish, Louisiana, geboren. Sie wuchs in New Orleans und Atlanta, Texas, auf. Ihre Eltern Betty, eine Sekretärin, und Elliot, ein Versicherungsmakler, trennten sich, als sie 13 war. Ellen hat einen älteren Bruder, Vance, der als Musiker, Schauspieler und Fernsehautor tätig ist.
Nachdem sie sich nach der High School zunächst mit Gelegenheitsjobs wie z.B. als Staubsaugerverkäuferin über Wasser gehalten hatte, begann sie Anfang der 80er Jahre, regelmäßig als Stand-Up Komikerin aufzutreten. 1982 gewann sie den Titel „Showtime´s Funniest Person of America“.
1986 trat sie erstmals in der „Tonight Show with Johnny Carson“ auf. Die Show galt als Sprungbrett für junge Komiker, und es war eine besondere Ehre, nach dem Auftritt von Johnny Carson zu einem kurzen Interview gebeten zu werden. Ellen wurde die erste und einzige Frau, der diese Ehre jemals zu Teil wurde.Ende der 80er Jahre begann Ellen mit der Schauspielerei. Nach kleinen Rollen in zwei wenig erfolgreichen Serien, „Open House“ und „Laurie Hill“, erhielt sie 1993 schließlich die Chance, in ihrer eigenen Sitcom die Hauptrolle zu spielen.
In „These Friends of Mine“, die nach der 1. Staffel in "Ellen" umbenannt wurde, ging es um die leicht neurotische Buchladenangestellte Ellen Morgan. Die Serie lief von 1994 bis 1998. Ellen wurde in dieser Zeit mehrfach für den Emmy und den Golden Globe nominiert, 1998 wurde "Ellen" mit dem "Peabody Award for Broadcasting Excellence" ausgezeichnet.
In die Schlagzeilen geriet die Serie 1997, als Ellen sowohl sich als auch ihre Serienfigur Ellen Morgan als lesbisch outete. Die "Puppy Episode", so der Titel der Coming Out-Folge, wurde mit über 40 Millionen Zuschauern weltweit eine der meistgesehensten Sendungen der amerikanischen Fernsehgeschichte, Ellen und ihr Autoren-Team erhielten für das Drehbuch einen "Emmy". Dieser Erfolg währte jedoch nicht lange - Streitigkeiten zwischen Ellen und den Verantwortlichen des Fernsehsenders ABC und sinkende Einschaltquoten führten dazu, daß die Serie im Frühjahr 1998 abgesetzt wurde.
1995 drehte Ellen mit „Mr. Wrong“ ihren ersten Film (von einer winzig kleinen Nebenrolle in „Die Coneheads“ (1993) einmal abgesehen). 1996 folgte die rabenschwarze Komödie „Goodbye Lover“, 1998 hatte sie Nebenrollen in Ron Howards "EdTV" und "The Love Letter" mit Spielberg-Gattin Kate Capshaw und Tom Selleck. 2000 war sie an der Seite von Sharon Stone in dem TV-Film „If These Walls Could Talk 2“ zu sehen, bei dem sie auch als Produzentin fungierte.
Im Herbst 2001 startete ihre nächste Fernsehserie, "The Ellen Show", die jedoch nach nur wenigen Folgen wieder abgesetzte wurde.
1994 und 2001 moderierte Ellen jeweils mit großem Erfolg die Emmy-Verleihung (1994 zusammen mit Patricia Richardson, „Hör mal wer da hämmert“), 1996 und 1997 die Grammy-Verleihung, 1998 die Verleihung der VH-1 Fashion Awards und 2002 die VH-1 Divas Las Vegas. 1997 veröffentlichte sie zudem eine Comedy CD, "Taste This". In den Jahren 2000 bis 2003 ging Ellen mehrmals auf Stand-Up-Tournee und drehte zwei Comedy-Specials für den Fernsehsender HBO ("The Beginning" 2000, "Here And Now" 2003).
Nachdem sie in den Jahren zuvor sowohl privat als auch beruflich einige Rückschläge hatte einstecken müssen, wurde 2003 eines der erfolgreichsten Jahre in Ellens Karriere. Neben ihrem sehr erfolgreichen Comedy-Special "Here And Now" erschien im Sommer 2003 der Trickfilm "Findet Nemo", in dem Ellen der Fischdame "Dory" ihre Stimme leiht und der schnell zum meistgesehensten Trickfilm aller Zeiten wurde. Seit Herbst 2003 moderiert Ellen zudem sehr erfolgreich ihre eigene Talk Show, "The Ellen DeGeneres Show", für die sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit mehreren Daytime Emmy Awards für die beste Talk Show und als beste Moderatorin sowie mit mehreren People's Choice Awards. 2005 moderierte sie erneut die Primetime Emmy Awards. 2007 schließlich ging für Ellen eine Kindheitstraum in Erfüllung - sie durfte die Oscarverleihung moderieren.
Von 1997 bis 2000 hatte Ellen eine Beziehung mit der Schauspielerin Anne Heche ("Sechs Tage, sieben Nächte"). Nach einer - insbesondere von den Klatschmedien intensiv beobachteten - Trennung im Sommer 2000 war sie vier Jahre mit der Schauspielerin und Fotografin Alexandra Hedison ("The L Word") zusammen, die sie Ende 2004 für die Schauspielerin Portia De Rossi ("Ally McBeal") verließ. Ellen und Portia leben in Los Angeles.
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The Ellen DeGeneres Show, Talk Show (2003 - )
Ellen DeGeneres: Here And Now, Comedy-Special (2003)
Findet Nemo / Finding Nemo, Kinofilm (2002, "Dory")
The Ellen Show, TV-Serie (2001 - 2002, "Ellen Richmond")
Ellen DeGeneres: The Beginning, Comedy-Special (2000)
Women. Love. Women. / If These Walls Could Talk 2, Fernsehfilm (1999, "Cal")
Reaching Normal, Fernsehfilm (1999, "Operator")
Der Liebesbrief / The Love Letter, Kinofilm (1998, "Janet")
EdTV, Kinofilm (1998, "Cynthia Topping")
The Real Ellen Story, Dokumentarfilm (1997/1998)
Dr. Dolittle, Kinofilm (1997, Hund in der Anfangssequenz)
Goodbye Lover, Kinofilm (1996, "Rita Pompano")
Mr. Wrong - Der Traummann wird zum Alptraum, Kinofilm (1995, "Martha Alston")
Ellen, TV-Serie (1994 - 1998, "Ellen Morgan")
Die Coneheads / Coneheads, Kinofilm (1993, "Schwimmtrainerin")
Laurie Hill, TV-Serie (1992, "Nancy McIntyre")
Wisecracks, Dokumentarfilm (1991)
One Night Stand, Comedy-Special (1989)
Open House, TV-Serie (1989, "Margo Van Meter")
Young Comedians All-Star Reunion, Comedy-Special (1988)
Joey (Folge II/8. "Joey and the Sex Tape", 2005)
Six Feet Under (Folge IV/3. "Parallel Play", 2004)
The Bernie Mac Show (Folge III/7. "It's a Wonderful Wife", 2004)
Will & Grace (Folge III/14. "My Uncle, The Car", 2001)
Verrückt nach Dir / Mad About You (Folge VI/23. "The Nanny", 1998)
Die Larry Sanders Show (Folge VI/11. "Flip - Series Finale", 1998; Folge V/4. "Ellen - Or Isn't She?", 1996)
Roseanne (Folge VII/22. "The Blaming od the Shrew", 1995)
2007 The 79th Annual Academy Awards
2005 The 57th Annual Primetime Emmy Awards
2002 VH-1 Divas Las Vegas
2001 The 53rd Annual Primetime Emmy Awards
1998 VH-1 Fashion Awards
1997 The 39th Annual Grammy Awards
1996 The 38th Annual Grammy Awards
1994 The 46th Annual Primetime Emmy Awards (mit Patricia Richardson)
"The Funny Thing Is..." (Buch & Hörbuch, 2003)
"Taste This" (Live-CD, 1996)
"My Point...And I Do Have One" (Buch, 1996)
"The First Book" (Buch, 1994)
"Just A Mom", Betty DeGeneres, 2001
"Love, Ellen: A Mother / Daughter Journey", Betty DeGeneres, 1999
"Ellen. The Real Story of Ellen DeGeneres", Kathleen Tracy, 1999
"Ellen DeGeneres: Up Close", Kathleen Tracy, Jeff Rovin, 1995
2007 - Daytime Emmy Awards - Best Talk Show Host, Outstanding Talk Show
2007 - People's Choice Awards - Favorite Daytime Talk Show Host, Favorite Funny Female Star
2006 - Daytime Emmy Awards - Best Talk Show Host, Outstanding Talk Show
2006 - People's Choice Awards - Favorite Daytime Talk Show Host, Favorite Funny Female Star
2005 - Daytime Emmy Awards - Best Talk Show Host, Outstanding Talk Show
2005 - People's Choice Awards - Favorite Daytime Talk Show Host, Favorite Funny Female Star
2004 - Daytime Emmy Award - Outstanding Talk Show (The Ellen DeGeneres Show)
2004 - Kid's Choice Award - Favorite Voice from an Animated Movie (Finding Nemo)
2001 - American Comedy Award - Funniest Female Performer in a TV Special (Ellen DeGeneres: The Beginning)
1997 - Emmy Award - Outstanding Writing for a Comedy Series (Ellen - "The Puppy Episode")
1995 - American Comedy Award - Funniest Female Performer in a TV Special
(Moderation The 46th Annual Primetime Emmy Awards)
1991 - American Comedy Award - Funniest Female Stand-Up Comic
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